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Hier möchte niemand aus dem Bälleparadies abgeholt werden: (v.li.) Frederick, Noah, FSSJ-Absolventin Maja Rabe und Salina. Fotos: Winter
Maja hat viel Spaß mit den Kindern - und die Kinder mit Maja.
Ruhe finden beim gemeinsamen Buch anschauen: Salina, Maja und Mara.
Gemeinsam mit guter Laune das Obst für die Kaffeerunde schnippeln: Die 10-jährige Salina und Maja Rabe.

Eine Herzensangelegenheit – manchmal ganz ohne Worte

07.06.2021

Maja Rabe absolviert ihr FSSJ in Wohnstätte für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen.

Wenn Maja Rabe einmal in der Woche das Werner-Seeger-Haus in Reichensachsen betritt, leuchten die Augen der Kinder und Jugendlichen, die vor Freude auf sie zulaufen und sie in die Arme nehmen. „Diese und viele weitere Momente und Erlebnisse sind es, die mein Freiwilliges Soziales Schuljahr (FSSJ) so ganz besonders machen“, sagt die 15-Jährige.

Die Schülerin der Adam-von-Trott-Schule in Sontra ist sogar „Wiederholungstäterin“, denn sie hat an ihr FSSJ gleich noch ein zweites drangehängt. „Die Kinder hier sind mir sehr ans Herz gewachsen, sie sind etwas ganz Besonderes. Ich freue mich jede Woche, sie wiederzusehen und mit ihnen Zeit zu verbringen“, sagt Maja Rabe.

Im Werner-Seeger-Haus, dem Kinder- und Jugendbereich der Werraland Lebenswelten, wohnen Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen und Schwerstmehrfachbehinderungen. „Das war am Anfang ungewohnt, ich war unsicher und etwas ängstlich. Das hat sich aber ganz schnell gelegt, denn die Mitarbeiter haben mich toll unterstützt und stehen mir immer zur Seite“, sagt Maja.

Sie ist im Rahmen ihres FSSJ einmal pro Woche für zwei Stunden im Werner-Seeger-Haus. „Auch, wenn es nur zwei Stunden sind, bin ich super ins Team integriert und verbringe intensiv Zeit mit den Kindern und Jugendlichen“, so die Wichmannshäuserin.

Dabei sind ihre Aufgaben sehr vielfältig. Mal werden Gesellschaftsspiele gespielt, mal wird gebastelt oder gemalt, mal wird das Abendessen gemeinsam vorbereitet oder sie hört den Kindern einfach nur zu – auch den Kindern, die nicht sprechen können. „Du lernst hier mit Kindern zu kommunizieren ohne zu sprechen. Du fühlst dich dadurch ganz anders in einen Menschen hinein“, sagt Maja.

Wenn es nach ihr geht, sollte jeder junge Mensch ein FSSJ absolvieren. „Ich kann es nur jedem empfehlen. Man lernt so viel für sein weiteres Leben, baut freundschaftliche Beziehungen auf und knüpft Kontakte. Und die schaden bekanntlich niemandem“, sagt die 15-Jährige mit einem Lachen.

„Maja ist eine großartige junge Frau. Wir sind dankbar, dass sie sich für uns entschieden hat und sogar für ein weiteres Jahr verlängert hat. Ihr Umgang mit den Kindern ist fantastisch“, sagt Franziska Fleck, Leiterin des Werner-Seeger-Hauses.

Praktikanten, FSJ- und FSSJ-Absolventen seien immer willkommen bei den Werraland Lebenswelten. „Wir freuen uns, wenn wir jungen Menschen einen Einblick in unsere Arbeit geben können, eventuelle Ängste, Unsicherheiten oder Barrieren dadurch abbauen können“, so Franziska Fleck.

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